AKTIVE SCHMERZPUNKT THERAPIE (AST)

nach Smola & Pross

Vorwort

Mit dieser Information stellen wir Ihnen eine neue Therapieform vor:
Die Aktive Schmerzpunkt-Therapie (AST) nach Smola & Pross.

Nach unserer Erkenntnis wird in der Schmerzbehandlung ein optimales Therapieergebnis erlangt, wenn der Patient in den Behandlungsablauf einbezogen wird. Das heißt, er sollte aktiv mitwirken, also bestimmte genau angeleitete Bewegungen durchführen, während der Therapeut gleichzeitig seinen speziellen Therapiegriff einsetzt, insbesondere dann, wenn sich sein Bewegungsapparat in einem starken Schmerzzustand befindet.

Unsere Erfahrungen durch die Behandlungen mit AST zeigen, dass sich schon während der ersten Behandlungssequenz sehr schnell eine erhebliche Schmerzreduktion und Verbesserung der Beweglichkeit einstellt.

Übersicht / Inhaltsverzeichnis

• Was ist die Aktive Schmerzpunkt-Therapie (AST)?
• Bei welchen Schmerzen bzw. Krankheitsbildern wird die AST angewandt?
• Kontraindikationen - Wann darf die Therapie nicht angewandt werden?
• AST nach Sportverletzungen
• Therapieablauf und Therapiesequenzen;mögliche Reaktionen und ihre Bedeutung
• Werden die Kosten für die Therapie von den Kassen übernommen?
• Welche Therapeuten führen die AST durch?
• Wer hat diese Therapieform entwickelt?
• Informationen für das Fachpersonal

Was ist die Aktive Schmerzpunkt-Therapie (AST)?

Die AST ist eine neue Form der physiotherapeutischen Behandlung.
Die AST ist keine Chiropraktik oder Entspannungs- massage.

Die Therapie wird vom Therapeuten manuell durchgeführt, während der Patient nach Anweisung des Therapeuten ganz bestimmte Bewegungen durchführt.

Die Therapie wird im Sitzen oder Liegen, selten im Stehen durchgeführt. Bei schweren entzündlichen Prozessen werden – wie gewohnt – den Behandlungserfolg unterstützende Begleittherapien wie z. B. von uns speziell entwickelte Massagetechniken, Eis, Wärmeanwendungen und Übungsbehandlungen (auch als Hausaufgabe) durchgeführt.

Durch eine gezielt eingesetzte AST-Behandlung wird der Schmerzpunkt überraschend schnell aufgelöst. Es tritt eine Mehrdurchblutung im umliegenden Gewebe ein, bestimmte Hormone und Enzyme werden frei.

Der schmerzlindernde Effekt und die verbessernde Beweglichkeit ist sofort wahrnehmbar.

Ausgelöst durch den Therapiegriff des Therapeuten, kann es während der Therapie zu einem individuellen Druckschmerz der behandelten Schmerzpunkte kommen, der sich aber schnell wieder verflüchtigt. Auch nach der Therapie kann dieser Reiz noch nach- wirken, erfahrungsgemäß jedoch nur kurze Zeit.

Die Therapiezeit ist sehr individuell, je nach Beschwerdebild von 15 bis 90 Minuten.

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Bei welchen Schmerzen bzw. Krankheitsbildern wird die AST angewandt?

Schmerzen: Schmerzen und Beschwerden in allen Gelenken, Schmerzpunkte oder Ketten von Schmerzpunkten im gesamten Bewegungsapparat, Blockadeschmerzen, sämtliche Verspannungen, Steifheitsgefühl, alle entzündlichen Gelenkbeschwerden, pelzige Empfindungen in Extremitäten, Migräne, Kopfschmerzen, Schmerz und/oder Verspannungen nach Operationen, Verrenkungs-, Verstauchungsschmerzen. Krankheitsbilder: HWS-, BWS-, LWS-Syndrom, Schulter-Arm-Syndrom, Schiefhals, alle Arten der Bewegungseinschränkung und muskulärer Beschwerden, Tennisarm, Schnapp- finger, Karpaltunnelsyndrom, Bandscheibenvorfälle und -vorwölbungen, Arthrosen, Arthritis, Ischialgie, Skoliose, Meniskus-Bänderproblematiken, Zustand nach Operationen, Myogelosen, myofasciale Beschwerden, Überlastungsschäden.

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Wann darf die Therapie nicht angewandt werden?

Kontraindikationen: Grippale Infekte, Knochenbrüche, Herzrhythmusstörungen oder andere schwere Herzerkrankungen, frische Wunden, Brandverletzungen, starke psychische Störungen, Epilepsie, Thrombose, Osteoporose, 6 Wochen vor und nach einer Schwangerschaft. Eingeschränkte Kontraindikationen: Fibromyalgie, Chronic-Fatigue-Syndrom, Venenleiden, starke Krampfadern.
(Hier nur leichter therapeutischer Druck.)

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AST nach Sportverletzungen

Typische Sportverletzungen wie Verstauchungen, Verrenkungen, Prellungen, Bänderdehnungen, Muskelanriss usw. können durch die außerordentlich schnell schmerzlindernde und die Beweglichkeit wiederherstellende AST-Behandlung frühzeitig behoben werden. Der Sportler kann in kürzester Zeit sein Training wieder aufnehmen. Ein Vorteil, der insbesondere auch für den Sportverein auf der Hand liegt.

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Therapieablauf und Therapiesequenzen; mögliche Reaktionen und ihre Bedeutung

Während der Therapie: Je nach Intensität des Therapieeingriffes hat der Patient einen kurzen, individuell aushaltbaren Schmerz für ca. 2–5 Sekunden. Nach der Therapie: Nur bei stark entzündlichen Schmerzpunkten kann ein durch den Therapiegriff entstandener Schmerz anhalten, wird aber nach ein paar Stunden, spätestens ein paar Tagen vorübergehen. Der ursprüngliche Schmerzpunkt wird sich allerdings auflösen. Hier empfiehlt sich eine Wiederholung der Behandlung. Es kann in Ausnahmefällen nach der Therapie zu Bildung von Hämatomen (Bluterguss) oder auch zu leichtem Schwindel bei HWS-Problematik kommen. In solchen Situationen ist der Therapeut bestens vorbereitet.

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Werden die Kosten für die Therapie von den Kassen übernommen?

Nein. Bisher kann nur privat abgerechnet werden. Wir bemühen uns um eine Kassenzulassung für unsere neu entwickelte Behandlungsform, damit die AST künftig auch über Rezept abgerechnet werden kann. Bis dahin werden die Therapiekosten in der Regel noch nicht von den Krankenkassen übernommen. Wir empfehlen daher eine vorherige Abklärung mit der Krankenkasse. Viele Patienten schreiben uns Referenzen, die wir unter anderem auch benötigen, um eine Kassenzulassung zu erlangen. Wir freuen uns weiterhin über jeden kurzen schriftlichen Bericht, der das Beschwerdebild des Patienten beschreibt, seine Wahrnehmungen während der Therapie sowie das Befinden danach. Selbstverständlich sind Inhalt und Form individuell auf den Patienten ausgerichtet.

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Welche Therapeuten führen die Therapie durch?

Es gibt zwei Anlaufstellen für AST-Behandlung:
Praxis Pross
Michael Pross
Brennerstraße 31
70182 Stuttgart
Tel. 0711-236 41 41
Marinko Smolcic-Smola
Bana J. Jelicica 48
10450 Jastrebarsko
Croatien
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Wer hat die Therapieform entwickelt?

Die Aktive Schmerzpunkt-Therapie wurde 1997 von Marinko Smolcic-Smola erfunden.

Seit 1999 arbeitet Marinko Smolcic-Smola mit Michael Pross an der Weiterentwicklung, Veröffentlichung und Zulassung der:

AKTIVEN SCHMERZPUNKT-THERAPIE
(AST)

nach Smola & Pross


Wir freuen uns, Ihnen diese neue therapeutische Behandlungsmöglichkeit unter diesem Namen seit Juni 2002 anbieten zu können.

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Informationen für das Fachpersonal

Besonders in der gegenwärtigen gesundheitspolitischen Lage ist es wichtig, schnell wirkende Therapieanwendungen anzubieten. Sie können eine AST problemlos in Ihren herkömmlichen Behandlungsablauf einfließen lassen. Bei richtiger Anwendung erreichen Sie mit Sicherheit einen schnelleren und besseren Behandlungserfolg als bisher. Sie können Ihre Behandlung zunächst nach verordnetem Rezept durchführen und anschließend dem Patienten eine Behandlung mit AST gegen private Liquidation vorschlagen. Für interessierte Kollegen bitten wir zu gegebener Zeit Fachseminare bzw. Fortbildungskurse an.

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